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biologische und ganzheitliche Zahnmedizin

Bild: Urkunden / Praxis Dr. Annemarie Schelker in Kaufbeuren

Patienteninformation / häufige Fragen

 

Prophylaxe statt Behandlung

Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) sind Infektionskrankheiten, die durch Bakterien verursacht werden. Sie gefährden Ihre Zahngesundheit. Unser individuell auf Sie abgestimmtes Vorsorgeprogramm kann Sie dauerhaft schützen.

  • Professionelle Zahnreinigung - "Fitnesskur" für Ihre Zähne:
    Die professionelle Zahnreinigung reicht weit über das häusliche Zähneputzen hinaus und wird in der Praxis durchgeführt.
  • Mehr Widerstandskraft für Ihre Zähne durch Fissurenversiegelung:
    Bei der Fissurenversiegelung werden kleinste Grübchen (Fissuren) auf der Kaufläche mit einem dentalen Spezialkunststoff versiegelt.
    So können sich keine Speisereste in den Fissuren festsetzen, in denen Karies entstehen.
  • Ihre Mitarbeit sichert den Vorsorge-Erfolg
    Regelmäßige Prophylaxe ist nicht nur die bessere, sondern auf Dauer auch die kostengünstigere Alternative zu Zahnersatz. Ihre konsequente Mitarbeit ist entscheidend für den Erfolg des Vorsorgeprogramms. Je verantwortungsbewusster Sie daran teilnehmen, umso größer ist Ihre Chance, nicht mehr an Karies oder Parodontitis zu erkranken.
    Gerne informieren wir Sie ausführlich über Ihr individuelles Vorsorgeprogramm.

 

Was Sie über Amalgam wissen sollten

  • Wie kann sich eine Amalgambelastung auswirken?
    Amalgamfüllungen tragen zur Schwermetallbelastung des Körpers bei. Sicherlich muss nicht jeder Patient durch Amalgamfüllungen krank werden oder unter Befindlichkeitsstörungen leiden. Dennoch können zum Beispiel folgende Symptome durch Amalgam verursacht oder verstärkt werden: Kopfschmerzen, Migräne, chronische Müdigkeit, Schwindel, Depressionen, Reizbarkeit, Muskelzittern, Allergien oder Verdauungsstörungen.
    Um unsere Patienten vor Amalgambelastungen zu schützen, verwenden wir in unserer Praxis überhaupt kein Amalgam. Stattdessen kommen bewährte und auf ihre Verträglichkeit getestete Materialien zum Einsatz. In unserer Praxis werden die Materialien, auf Ihren Wunsch, individuell für Sie getestet.
    Wenn Sie ständig unter Beschwerden und Symptomen leiden, deren Ursache bislang nicht erkannt wurde, können Sie sich durch einen Test vergewissern, ob eine Schwermetallbelastung bei Ihnen vorliegt. In diesem Fall kann der Austausch vorhandener Amalgamfüllungen gegen körperverträgliche Materialien helfen.

  • Die Amalgamentgiftung und Amalgamsanierung
    Wenn eine Schwermetallbelastung durch Amalgam festgestellt wurde, können wir die Amalgamfüllungen entfernen und durch eine spezielle Entgiftungstherapie die Schwermetallablagerungen im Körper ausleiten.
    Nach der Amalgamsanierung klingen Beschwerden oft vollständig ab und das Wohlbefinden erhöht sich.

 

Zahnbürsten - welche ist die richtige?

Eine gute Zahnbürste muss mehrere Bedingungen erfüllen:

  • Sie sollte einen kleinen Bürstenkopf haben, der in alle Ecken und Winkel kommt.
  • Die Borsten sollten runde Kanten haben, die das Zahnfleisch nicht verletzen (mit bloßem Auge ist das schwer zu erkennen; auf der Verpackung ist manchmal ein Hinweis zu finden).
  • Grundsätzlich sollten eher weiche Borsten verwendet werden, insbesondere bei entzündetem Zahnfleisch. Harte Borsten sind allenfalls bei hartnäckigen Zahnbelägen empfehlenswert.
  • Kunststoffborsten sind vorzuziehen, da sich in Naturborsten leichter Bakterien einnisten können.

     

    Ein Tipp: Nach einer Grippe oder Infektionen im Mund- und Rachenbereich ist es empfehlenswert, die Zahnbürste zu wechseln, um sich nicht immer wieder selbst anzustecken.

     

  • Auch die Elektrische putzt nicht von allein!

     

    Elektrische Zahnbürsten sind bequemer
    Die neueste Generation der "schallaktiven" elektrischen Bürsten reinigen besonders gut. Ihre Borsten vibrieren nämlich rasch. Dadurch erzeugen sie heftige Strömungen direkt an den Borstenenden, die sehr wirksam die Plaque lösen. Anfangs muss man sich allerdings an das kitzelnde Gefühl etwas gewöhnen.
    Egal ob mechanische oder elektrische Zahnbürste: drei Minuten sollten die Zähne in jedem Fall gereinigt werden. Außerdem nützt die beste Zahnbürste nichts, wenn sie nicht regelmäßig benutzt und etwa alle zwei Monate ausgetauscht wird. Sobald die Borsten sich zur Seite biegen, sollten Sie die Bürste wechseln.

     

 

Munddusche, Interdentalbürste, Zahnseide und mehr

  • Munddusche
    Mundduschen ersetzen auf keinen Fall die Reinigung mit Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide. Sie spülen aber recht effektiv Speisereste und Plaque weg, die zuvor von der Zahnbürste gelöst wurden. Gute Mundduschen können zudem mit ihren scharfen Wasserstrahlen auch in Bereiche gelangen, in die die Zahnbürste nicht gelangt. Sie sind also ein gutes zusätzliches Mittel zur Mundhygiene.

  • Interdentalbürsten
    Für die Reinigung der Zahnzwischenräume gibt es spezielle Bürsten, die "Interdentalbürsten". Sie sind nützlich für Menschen, die große Zahnzwischenräume haben oder deren Zahnfleisch sich zurückgezogen hat. Auch bei Brücken oder Implantaten ist diese Art der Reinigung sinnvoll. Fragen Sie uns, ob eine Interdentalbürste für Sie geeignet ist!

  • Zahnseide
    eignet sich speziell für die Pflege der Zahnzwischenräume. Die Zahnseide wird jeweils zwischen zwei Zähne geführt, dann wird der Faden hin und her bewegt und löst so die Plaque ab. Allerdings besteht die Gefahr, dass man das Zahnfleisch verletzt. Außerdem muss man zuerst die Handhabung lernen, damit man den Faden wirklich an alle kritischen Stellen bringt. Man sollte sich die Anwendung daher vom Zahnarzt oder von der Prophylaxeassistentin zeigen lassen.

  • Zahnstocher
    sind kein gutes Zahnpflegemittel. Natürlich verursachen etwa Fleischfäden zwischen den Zähnen ein unangenehmes Gefühl. Doch ihre Entfernung per spitzem Holz beseitigt nicht die Zähne zerstörenden Bakterien. Dafür besteht die Gefahr, dass man sich das Zahnfleisch verletzt. Besser ist es daher, gleich nach dem Essen die Zähne gründlich mit Zahnpasta, Zahnbürste und Zahnseide zu säubern.

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